Leitsätze

Der Verband wird von den Führungskräften getragen , d.h. den Ehrenamtlichen, den Hauptamtlichen und den aktiven Mitgliedern.

Die Führungskräfte des Verbandes beobachten aktiv und voraus-schauend die Entwicklungen im Bereich der beruflichen Bildung, der Agrarpolitik und der Gesellschaftspolitik.

Das heißt, sie holen Informationen ein und verarbeiten diese verantwortlich im Verband:Das erfordert eine politische Einbindung und Einflussnahme auf Kreis-, Landes- und Bundesebene.

Die Führungskräfte des Verbandes sind kreative Trendsetter und gestalten die Entwicklungen aktiv mit.
Dazu ist es notwendig, dass der vlf eine eindeutige parteipolitische Ausrichtung vermeidet.

Die Führungskräfte schulen sich kontinuierlich im Bereich der Fachbildung und der Persönlichkeitsbildung.

Der vlf arbeitet auf allen Ebenen aktiv mit bei:

Die Veranstaltungen für die Mitglieder des vlf finden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene statt.

Sie zeichnen sich durch eine hohe Qualität, Aktualität und soziales Miteinander aus.

Wichtige Veranstaltungen sind unter anderem:

Zielgruppen des vlf 2015 sind vorrangig Personen, die aktiv in Agrarberufen tätig sind.

Der vlf formuliert grundsätzlich Angebote für alle Arbeitsebenen in den Agrarbetrieben.

Spezielle Angebote für den Berufsnachwuchs und die Jugend im ländlichen Raum dienen der altersgemäßen Förderung mit Blick auf die Nachwuchswerbung des vlf.
Die Jugendlichen können grundsätzlich an allen vlf-Veranstaltungen teilnehmen. Damit unterstützt der vlf den Bildungsauftrag der berufsbildenden Schulen.

Frauen, die aktiv im Agrarbereich tätig sind, werden mit spezifischen Angeboten angesprochen.

Um alle Zielgruppen auch im Namen exakt zu erfassen, trägt der Verband folgenden neuen Namen


„Verband landwirtschaftlicher Fachbildung“
(VLF)
- Die Organisation für berufliche Bildung im Agrarbereich -

Haupt- und Ehrenamtliche Arbeit:

Der vlf wird durch das Ehrenamt getragen. Die hauptamtliche Tätigkeit ist auf allen Ebenen ausgebaut und entsprechende Finanzierungsmodelle sind entwickelt.

Die hauptamtliche Bundes-Geschäftsführung unterstützt die Landesverbände bei ihrer Arbeit. Sie ist vom Bundesvorstand eingesetzt und diesem gegenüber rechenschaftspflichtig.

Die hauptamtliche Landes-Geschäftsführung unterstützt die Kreisverbände bei ihrer Arbeit vor Ort. Sie ist vom Landesvorstand eingesetzt und diesem gegenüber rechenschaftspflichtig.

Die Kreisgeschäftsführer sind ihren Mitgliedern gegenüber rechenschaftspflichtig. Sie sind vom Kreisvorstand eingesetzt und diesem gegenüber rechenschaftspflichtig.

Informationsfluss:

Der vlf organisiert einen optimalen Informationsfluss von unten nach oben und von oben nach unten. Dazu sind die Arbeitsabläufe vereinheitlicht, in einem Organisationsleitfaden als Ressource hinterlegt und werden den Kreis- und Landesverbänden zur Verfügung gestellt.

Die Gremienstruktur:

Eine Straffung und Verschlankung der Gremien hin zu kleineren aktiven Vorständen wird angestrebt.
Fusionen werden – wo sinnvoll – durchgeführt. Die Rechtsform der Kreis- und Landesverbände ist vereinheitlicht.

Für wichtige Themen sind ständige Arbeitsgruppen eingerichtet.
Für größere Projekte werden projektorientierte Arbeitsgruppen gegründet.

Nach Innen:

Der vlf kümmert sich um eine interne Arbeitsteilung, um Doppelarbeit zu vermeiden.

Das heißt, dass zwischen den Verbänden sowohl horizontal wie vertikal Absprachen getroffen werden bezüglich der inhaltlichen Schwerpunkte und Veranstaltungen.

Außerdem organisieren die Kreise gemeinsame Veranstaltungen, um Ressourcen zu bündeln.

Nach Außen:

Der vlf kooperiert mit anderen Verbänden und Organisationen aus dem ländlichen Bereich.

Die Kooperationen umfassen gemeinsame Veranstaltungen sowie gemeinsame Informationsportale, in denen Artikel, Termine und sonstige Angebote hinterlegt sind.

Wo es sinnvoll ist, sind auch gemeinsame Bürostrukturen geschaffen.

Bei der bildungspolitischen Einflussnahme:

Der vlf übernimmt eine aktive Rolle bei der politischen Einflussnahme.

Das heißt, der vlf initiiert Kooperationen und übernimmt dabei die Federführung.

Bereits bestehende Vereinbarungen mit anderen Verbänden werden aktiv eingefordert.

Technik:

Die Bürotechnik befindet sich (insbesondere ein einheitliches EDV-Programm) auf Bundes-, Landes-, Bezirks- und Kreisebene auf dem neuesten Stand.

Vereinbarungen:

Es werden klare Vereinbarungen formuliert und eingehalten. Besprechungen und Maßnahmen werden protokolliert und kontrolliert.

Außendarstellung:

Die Außendarstellung des vlf ist vereinheitlicht, so dass ein Wiedererkennungseffekt möglich wird.
Das bezieht sich z.B. auf: Das Logo, die Form von Dokumenten (Briefpapier, Broschüren, Zertifikate), Internetseiten, Nadeln.

Einkauf von Dienstleistungen:

Um seine Arbeit zu professionalisieren, kauft der vlf auf Bundes-, Landes- und Kreisebene externe Dienstleister nach Bedarf ein,
z.B. bei der Gestaltung von Homepages, dem Intranet, bei der Programmierung von Datenbanken, bei der Verbandsentwicklung, bei der Gestaltung von Seminaren und Veranstaltungen.

Qualitätsstandards von Veranstaltungen:

Seminare, Veranstaltungen und Dozenten/Referenten orientieren sich an klar formulierten Qualitätsstandards